Nikolauswanderung 7.12.2013

Schön, dass man sagen kann: „Alle Jahre wieder…“, kommt natürlich der Weihnachtsmann, nicht natürlich ist die wieder mit großem persönlichen Aufwand von Marschners vorbereitete und liebevoll durchgeführte und nun schon zur Tradition gewordene Nikolauswanderung in Friedrichsbrunn. Habt nochmals herzlichen Dank!
Die große Beteiligung auch in diesem Jahr zeugt vom großen Interesse und nicht nur die Veranstalter hatten mit Recht gefürchtete Zweifel, ob denn der, wenn auch schon etwas abgeschwächte, Orkan „Xaver“ es überhaupt zulassen würde, die Autofahrt in die Berge ohne Bedenken zu wagen. Alle waren zuversichtlich, und wie es sich dann herausstelle, wurde es auch eine der schönsten Winterwanderungen, die wir je zu diesem Anlass unternahmen. Zu Beginn wieder das angekündigte deftige Frühstück und dann lockte aber doch der herrliche Winterwald und das super Wanderwetter für den Drang ins Freie. Lutz kennt sich eben aus und findet immer wieder für uns einige unbekannte Wege, so dass die zwei Stunden bis zum Zwischenstopp zur „Zwischenmahlzeit“ in Marschners Wigwam sehr schnell vergingen.
Unterwegs waren wir z.T. auf dem historischen Grenzweg R4 mit dem Grenzstein von 1603 zwischen Anhalt und Braunschweig, an bekannten Teichen vorbei, z.B. dem Bergrat-Müller-Teich, wo bereits eine erste „Tankstelle“ stand und auf einem schönen Waldweg zur neu gestalteten Behausung Marschners. Dort hatte sich Anett auf die kleine Invasion der 40 Hungrigen bereits eingestellt, die Ausgabe der knusprig braun gebratenen Bratwürste klappte wie am Schnürchen. Die Kombination Bratwust mit Glühwein ist ein Gedicht!
Nach dem Rückweg zum Kurpark stand Kultur auf dem Programm. Die Interpretinnen von musikalischen Darbietungen haben sich in ihrem Können absolut weiter entwickelt. Leonie, Schifferklavier und Kim, Querflöte, boten anspruchsvolle Klassik aber auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.
Dem ersten Teil einer Videoshow von der Wanderwoche in den Zillertaler Alpen folgte die unausbleibliche Kaffee- und Kuchen-Runde, natürlich mit hausgemachtem Stollen aus der Bäckerei Marschner. Nach dem zweiten Zillertalfilm und einer DIA-Show mit gleichem Inhalt verabschiedeten wir mit uns mit einem großen Dankeschön und dem Wunsch, es möge uns doch allen vergönnt sein, im nächsten Jahr die Tradition fortzusetzen!

Text und Fotos: H. Gropp