Archiv der Kategorie: Seniorenklettern

Klettertraining ab Montag 12.4.21 fällt pandemiebedingt aus

Eigentlich war für kommenden Montag der offizielle Start unseres regulären Klettertrainings am Angerfelsen geplant. Aufgrund der steigenden Covid-19-Fallzahlen in Magdeburg und analog der sicher angebrachten Regelungen des geplanten Bundesgesetzes erscheint das aber nicht mehr sinnvoll. Daher sage ich in Absprache mit den anderen Gruppenleitern das Training der Seniorenklettergruppe erstmal ab.

Paul Hoffmann

im Aufstieg zum Brocken

Winterbrockenüberschreitung 2021 – ziemlich privat…

  1. Winter-Brockenüberschreitung

Am 21. Februar fand unsere 21. Winterbrockenüberschreitung pandemiebedingt nicht als Gemeinschaftstour statt. Den Termin musste ich leider absagen. Aber gegen eine Wanderung zu zweit sprach nichts. Also starteten Gabi und ich morgens wie üblich um 7:30 Uhr, allerdings nicht vom Treffpunkt, sondern direkt von zu Hause aus. Die Wetterprognose war vielversprechend, und ganz ohne diese Tour wollten wir das Wochenende nicht drinnen verbringen. Die Schneehöhe lag wegen der ergiebigen Schneefälle Anfang Februar teilweise noch bei deutlich über 1m. Bis zur Bremer Hütte gab es nur wenig komplett mit Schnee bedeckte Stellen. Der Schnee war durch die ungewöhnlich warme Lufttemperatur sehr matschig und die Füße fanden nicht immer eine feste Trittfläche. Teilweise hätte man im T-Shirt gehen können. Unsere Jacken verstauten wir zunächst im Rucksack. An der Bremer Hütte legten wir dann die Spikes an, um nicht ganz so herumzurutschen. Ein Gruppenfoto zu zweit wählten wir für dieses Jahr ab. Ich habe nur ein paar Landschaftsaufnahmen gemacht. An den  Hermannsklippen wollten wir die Jacken auch nicht mehr im Rucksack rumschleppen: Es wurde nun doch etwas frischer. Die schützenden Bäume ragten nur wenig über die Schneedecke, und der Wind kam besser durch.

Auf dem Brockengipfel angekommen, frischte der Wind noch einmal deutlich auf. Uns durchdrang eine unangenehme Kälte. Eine Einkehrmöglichkeit gab es in diesem Jahr nicht. Trotz des schönen Wetters waren nur wenige Wanderer unterwegs. Auch aus unserer Sektion haben wir am Gipfel und unterwegs ein paar Teilnehmer der letzten Jahre gesehen. Ein freundliches Hallo aus der Ferne, mehr ging leider nicht. Wir waren nicht die Einzigen, die sich die Tour nicht ganz entgehen lassen wollten. Vom Gipfel stiegen wir an der östlichen Seite im Windschatten ab. Ein Fehler, der uns etwas Zeit kostete. Den Weg konnte man nur erahnen. Die Schneedecke war auch nicht überall tragfähig. Dadurch brachen wir mehrfach bis weit über die Hüfte in den Schnee ein. Schneeschuhe hatten wir nicht dabei. Als wir dann endlich die Brockenstraße erreichten, konnten wir die Spikes ablegen. Der Straßenbelag zeigte sich schon komplett frei und trocken. Bis zum Gelben Brink ging es nun recht zügig voran. Dort legten wir unsere inzwischen wohlverdiente Mittagspause ein. Danach blieb uns noch ausreichend Zeit für die volle Runde. Wir stiegen also zu den Brockenkindern auf. Dann in Richtung Glashüttenweg endeten die Spuren mitten im Wald. Der Schnee trug auch nur teilweise und wir brachen wieder mehrfach ein. Wir rutschten teilweise sogar noch tiefer in den Schnee als am Gipfel. Die Wegfindung schien aussichtslos. Also den eigenen Spuren folgend reumütig zurück zum Gelben Brink. Der Versuch kostete uns mehr als eine Stunde. Es hätte alles gepasst, aber der Weg fehlte.  Für die Statistik also wieder nur ein Jahr mit „Kneifervariante“. Auf dem Weg vom Gelben Brink zur Bremer Hütte waren die Spikes mal wieder recht hilfreich. Die getretene Spur war teilweise recht schmal und der Schnee sehr sulzig. Ein Paar Stöcke nehme ich im nächsten Jahr bestimmt mit. Auf dem Rest der Strecke entlang der Ilse wurde es nun doch ein wenig kühler. Die Sonne kam nicht mehr bis ins Tal.  Nach neun Stunden und knapp 26 km erreichten wir den Wanderparkplatz im Ilsetal. Nach der Winterpause war es die erste größere Tour für uns. Zufrieden traten wir die Heimfahrt an.

Ich hoffe auf eine „normale“  Winterbrockenüberschreitung 2022 mit wieder mehr als nur 2 Teilnehmern. Also dann bis spätestens zur 22. Winterbrockentour am 20. Februar 2022. Ich habe sicher nicht alle Wanderer unserer Sektion gesehen, die sich trotz Absage der Tour allein oder in Familiengruppen auf den Weg gemacht. Wir haben unsere Tradition auch unter Pandemiebedingungen aufrechterhalten.

Ich bitte alle Wanderer, die sich auch auf den Weg zum Brockengipfel gemacht haben, mir eine kurze Mail für unsere Statistik zu schreiben.

Gabi und Uli Hoeding

Bericht Silvesterklettern 2019

Es ist eine Tradition, die m.W. nicht „auf unserem Mist gewachsen“ ist, der wir uns aber immer wieder gerne anschließen: Bei Glühwein, Würstchen und Weihnachtsgebäck treffen sich die unterschiedlichen Kletterer aller regelmäßigen Nutzergruppen des Angerfelsens an ebendiesem, und es wurde dieses Mal sogar sehr rege geklettert: Von jung bis alt, von barfuss (wirklich!) über Kletterschuh bis zum Sportschuh war alles dabei. Danke an die Organisatoren!

Paul Hoffmann

DAV-Felsinformationssystem

Liebe Kletterer aller Klettergruppen!

Umwelt- und Naturschutz geht uns alle an! Wer außer unserer Betonkraxlerei dem Naturfelsklettern frönen will, sei auf die DAV-Felsinfo hingewiesen, die Sperrungen einzelner Routen oder Felsen, z.B. wegen Vogelbrut, aktuell anzeigt. Kletterverbote haben grundsätzlich Verordnungscharakter und können geahndet werden!  Bei Nichtbeachtung fallen nicht nur hohe Geldstrafen für den Kletterer an, sondern es können weitreichende Kletterverbote ausgesprochen werden. Das zur Zeit hervorragende Verhältnis zwischen Vogelschützern und Kletterern kann durch einzelne Vergehen schnell ins Gegenteil kippen.

Übrigens enthält die Datenbank auch wertvolle Hinweise zu Schwierigkeitsgraden, Anreise/Zustieg usw.

Paul Hoffmann

DAV-Videos zu Sicherungsgeräten

Die DAV-Sicherheitsforschung hat Video-Tutorials zum richtigen Sichern mit den gängigen Sicherungsgeräten, dem dynamischen Sichern, dem Sichern mit großem Gewichtsunterschied, dem Risiko Schlappseil und dem Partner-Check produziert. Darin kommt auch unser neu erstandenes „Ohm“ für leichte Sicherer von schweren Kletterern vor.

Hier könnt ihr die Videos ansehen.

Wer einmal herzlich lachen möchte darüber, was man beim Sichern alles falsch machen kann, schaue sich dies hier bitte an 😉

Paul Hoffmann