Archiv der Kategorie: Kurzbericht

Abklettern an Silvester 2016

Das war ein schöner Jahresabschluss für die Kletterer!

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An Silvester diesen, ähem, letzten Jahres hingen ganz schön viele Seile am BUGA-Turm rum, ganz zu schweigen von den Kletterern aus verschiedensten Gruppierungen. Das interessanteste waren heuer aber die Fußbekleidungen: Ganz ordinär mit Kletterschuhen ging’s, mit Sportschuhen und Bergschuhen auch – und der im Wortsinne Unverbesserliche war wieder barfuß vertikal unterwegs, und die auf den Bildern erkennbare Sonne darf nicht über die Minusgrade hinwegtäuschen…

An Diversität überboten dies nur noch die mitgebrachten Speisen: Neben Glühwein mit Plätzchen, Kuchen und Brötchen wurden stilecht mit Outdoor-Gaskocher zubereitete Grillwürstchen dargeboten.

Abklettern 2016 kuliniarisch

Abklettern 2016 kuliniarisch

Danke an den traditionell einladenden Achim für die Organisation! Bestimmt findet sich Ende 2017 auch wieder ein geeigneter Termin 😉

Die Frage nach dem Anklettern wurde übrigens heute, am 8.1.17 durch entsprechende Taten in der SH3 beantwortet. Is wärmer da…

Paul Hoffmann

1. Familiengruppen-Hüttentour

Bericht DAV-Familiengruppe Magdeburg, 1. Hüttentour 30.6.-3.7.16

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Gipfelhelden

Tour de Tier

Wie schön ist es, wenn man seit fast einem Jahr eine Hüttentour für Familien mit kleinen Kindern geplant und auf unserer Homepage präsentiert hat, und sich mehrere Familien dazu anmelden! Dass die Gruppe durch diverse Absagen auf 5 (!) Personen schrumpfte (Rabea, Mira, Jonathan, Jette und Paul), stellte sich im Nachhinein als Glücksfall heraus – weil die avisierte Kaltenberghütte in Vorarlberg just an dem Wochenende komplett belegt war… Nach hektischer Recherche ca. 1 Woche vor der Anreise (Zug war schon gebucht!) und Charmeoffensive gegenüber einer Hüttenwirtin fand sich dann eine für uns genau passende Alternative: Wir stiegen am Donnerstag nach der Anreise um 15:30 Uhr mit 3 nicht eingelaufenen Kindern fast in der angegebenen Gehzeit im Gewitter zur Stuttgarter Hütte auf – dickes Kompliment an Mira, Rabea und Jonathan!

Schon hier gab es die ersten Murmeltiere zu entdecken. Der Kaiserschmarrn auf der Hütte schmeckte natürlich super, und dann hatten wir auch noch ein schönes Lager unterm Dach für uns allein!

Schnee im Sommer!

Schnee im Sommer!

Der Freitag zeigte sich zwar kühl aber trocken, und so konnten die so früh im Jahr noch zahlreichen Schneefelder ihre Faszination – und den Spaß beim Abfahren! – verbreiten. Zur Krönung des Tages sichteten wir vor der Wösterspitze eine Steinbockherde! Besonders den Kindern gelang es, sich ziemlich nah an die über 30 Tiere heranzupirschen. Zurück an der Hütte erfuhren wir dann leider, dass wir unser schönes Lager abgeben und in ein (geräusch-)volleres umziehen müssen. Und: Dass der für den Folgetag geplante Übergang zur Leutkircher Hütte durch Schuttabgänge beschädigt sei. Ein kurzer Solosprint meinerseits zur Scharte oberhalb offenbarte: Hier sollten wir vernünftigerweise morgen nicht entlang gehen.

Also stiegen wir nach dem Frühstück wieder nach Zürs ab (nicht ohne geschlagene 23 Salamander zu zählen!), fuhren per PKW um den Berg herum und bewältigten eigentlich nicht geplante 1000 Höhenmeter zur reservierten Hütte – noch ein Lob an die 7- bis 10jährigen Wanderbeine! Unterwegs erweiterten zwei Gämsen unsere Bergtiersammlung. Der freundliche Hüttenwirt teilte uns den Winterraum im Nebengebäude zu – so waren wir wieder unter uns und vor dem “Sägewerk“ der zweiten Nacht sicher. Das Wetter wurde ungemütlich, und auch am nächsten Morgen verdeckte Nebel meist den Blick ins gegenüber liegende Verwall, als wir bei 5 Grad den Weg zur Kapallbahn schritten, die uns in letzter Minute zum gebuchten Zug nach St. Anton gondelte. Unterwegs hielten uns unzählige Mini-Weinbergschnecken auf, die von einer emsigen Tierfreundin alle einzeln vom für sie gefährlichen Weg ins nasse Gras gesetzt werden mußten. Unsere beiden „frischen“ Alpinisten sprangen danach gleich mehrfach über ihren Schatten und meisterten ohne Murren etwas heikle Passagen, die bei der ursprünglich geplanten Kaltenberghütte nicht vorgesehen gewesen waren – jetzt wird es Zeit für das dickste Kompliment, denn soviel Mut und Vertrauen muss man erstmal haben!

Alles in allem machte die Tour Lust auf eine Fortsetzung in 2017 – nur in gemäßigteren Gefilden und mit verbindlicher Rück-/Anmeldung ein halbes Jahr vorher…!

Paul Hoffmann

Auf Teufel komm raus – Familienwanderung am 27.08.2016

Es war wahrscheinlich das wärmste Wochenende in diesem Jahr. Aber geplant ist geplant. Schon Wochen vorher wurde der Termin für die Familiengruppe bekannt gegeben. Am 09.08.2016 stand dann auch das Ziel fest. Es sollte auf Teufels Spuren gehen.

Die Familiengruppe erhob sich aus der Sommerpause und startete in die zweite Jahreshälfte, mit einer Wanderung über die Teufelsmauer.

Für die meisten startete die Tour in Magdeburg. Per Pkw ging es nach Timmenrode. Von dort aus ging es um 11:00 Uhr los in Richtung Hamburger Wappen. Dort angekommen gab es für groß und klein jede Menge Klettermöglichkeiten. Die Felsenhöhle dort lud sofort zum verweilen ein. Schließlich zeigte das Thermometer ca. 37 Grad. Nachdem sich die Kinder ausgetobt hatten, ging es schnell weiter auf die Teufelsmauer in Richtung „Großvater“. Hier waren die Temperaturen, dank der Bäume, sehr erträglich. Also ging es nun den teils engen und mit Geländern gesicherten Weg der Teufelsmauer entlang. Zwischendurch gab es immer wieder Punkte, die eine fantastische Aussicht auf die umliegende Umgebung boten.

Irgendwann überkam das Hungergefühl die Gruppe. Also wurde Spontan nach ca. 2 Stunden Wanderung, ein Picknick auf der Mauer eingelegt. Frisch gestärkt ging es dann weiter und nicht weit entfernt war er endlich da. Der Großvater. Die mutigen unter den Wanderern stiegen sofort zu ihm auf und genossen die tolle Aussicht.

Von dort aus kehrte die Gruppe in eine Gastwirtschaft ein und jeder belohnte sich auf seine Weise (Spiegeleier mit Bratkartoffeln; Pommes; Eis und natürlich kühlen Getränken).

Nachdem sich alle gestärkt hatten, ging es auch wieder zurück in Richtung Startpunkt. Diesmal führte der Weg unterhalb der Teufelsmauer entlang. Den ein oder anderen Abzweig verpassend zum Trotz, haben alle den Startpunkt wieder erreicht (17:00 Uhr). Dort gab es für die Kleinen eine Überraschung, sodass dieser Tag wohl nie in Vergessenheit gerät.

Aufgrund der noch hohen Temperatur, entschlossen wir uns noch baden zu gehen.

Zum Glück war nicht weit entfernt in Blankenburg eine Gelegenheit dazu. Also schnell dort hin und abkühlen. !!!!!!Was für eine Wohltat!!!!!21415131

Dank an alle, die mit unterwegs waren vor allem den Kinder, die tapfer durchgehalten haben (ca. 9km). Es war ein sehr schöner und erlebnisreicher Tag.

Saisonstart Familiengruppe 2016

Erste Aktivität für 2016

Nachdem uns der Winter nun lange genug drinnen verharren ließ, wurde es Zeit, das neue Familienjahr einzuläuten. Der erste Versuch am 19.03.2016 konnte aufgrund von krankheitsbedingten Ausfällen und schlechtem Wetter nicht durchgeführt werden.

Aber aller guten Dinge sind zwei und so wurde das Familiengruppenjahr 2016 am 23.04.2016 mit einer kleinen Wanderung im Bereich des Okerstausees eingeleitet.

Der Wetterbericht war etwas durchwachsen, aber davon ließen sich vier wagemutige Familien nicht abhalten. Treffpunkt unserer Tour war ein kleiner Parkplatz am Okerstausee. Das Wetter spielte mit und pünktlich um 11:00 Uhr waren die Familienmitglieder vor Ort und wir konnten die Saison mit einem ersten Gruppenbild eröffnen.

Start Okertalwanderung Familiengruppe 23.4.16

Start Okertalwanderung Familiengruppe 23.4.16

Vom Parkplatz aus ging es ein kurzes Stück der Landstraße entlang und dann über die Staumauer. Auf der anderen Seite der Mauer ging es immer direkt flussaufwärts der Oker entlang. Das erste Etappenziel war die Verlobungsinsel. Hier hatten die Kinder und die Eltern sichtlich Spaß. Auch die begehrten Wanderstempel konnten hier im Stempelheft abgedruckt werden.

Nach einem kurzem Aufenthalt auf der Insel, ging es dann weiter in Richtung Romkerhalle (genannt: Das kleinste Königreich der Welt). Dort überquerten wir die Bundesstraße und konnten auch gleich den dort befindlichen Romkerhaller Wasserfall bestaunen. Nach einer kleinen Orientierungsphase, ging es dann den doch recht steilen Weg, rauf zur Feigenbaumklippe und von dort aus zur Mausefalle. Auch hier hatten alle wieder viel Spaß und konnten Ihr Klettergeschick auffrischen.

Mausefalle

Mausefalle

Nach einer kurzen Pause bei der Mausefalle ging es weiter zur Hexenküche und nicht weit weg davon kehrten wir dann sichtlich glücklich in die Waldgaststätte „Kästehaus“ ein. Bisher war das Wetter besser als angesagt und auch von hier oben hatte man einen tollen Blick auf den Brocken und Umgebung.

Nachdem wir uns hatten, ging es weiter zum Aussichtspunkt Kästeklippe und von dort aus weiter zu den Treppensteinen. Der Aufstieg war nicht für jeden etwas aber der Ausblick von oben entschädigte dafür.

Treppensteine

Treppensteine

Aufgrund der fortgeschrittenen Zeit und der zahlreichen „kleinen Füße“, entschieden wir uns den Rückweg anzutreten. Nun ging es über einen kleinen Waldweg steil den Berg hinab. Hier ein großes Lob an alle! Trotz des ersten Ausfluges in diesem Jahr, ist die Trittsicherheit nicht verloren gegangen. Nachdem wir die ca. 250 Höhenmeter überwunden hatten, standen wir wieder an unserem Ausgangspunkt. Die Uhr zeigte mittlerweile 16:30 Uhr und die frische Luft tat Ihr übriges dazu.

Die Gesichter der Teilnehmer strahlten und bei dem ein oder anderen sah man auch ein wenig Müdigkeit durchblitzen. Alles in allem war es ein wunderschöner Tag!

Sandhöhlen-Rutsche

Familiengruppe gegründet!

Gut Ding will Weile haben… Nach etwas längerem Vorlauf meldeten sich zuletzt immer mehr Familien bei mir, und so haben wir am 4. Oktober 2015 eine Familiengruppe unserer Sektion gegründet. Mit immerhin 23 Personen aus 6 Familien starteten wir in einen goldenen Oktobertag bei Blankenburg:

In vielen kurzen Wegstrecken ging es über die von uns so getauften „Elefantenrücken“-Felsen zur Regensteinmühle, zu diversen Sandhöhlen, wo man prima spielen, rutschen, krabbeln und klettern konnte, und schließlich zur Burg Regenstein mit gemeinsamer Einkehr. Glücklicherweise paßten die kurzen und langen Kinderbeine gut zueinander: Die 2jährigen liefen ein erstaunliches Tempo und kamen erst nachmittags in die „Kraxen“ und die 12jährigen paßten sich super an.

Für den 22. November planen wir den nächsten Ausflug, diesmal zur Teufelsmauer bei Blankenburg – wer mitkommen möchte, kann sich gerne bei mir melden!

Paul Hoffmann

Seniorenwanderung durch den Colbitzer Lindenwald

Zum Treffpunkt am Wasserwerk Colbitz am 29.03.14 kamen elf Wanderer trotz des kalten und nebligen Wetters, was die Wanderleiterin freute. Wir bekamen eine eineinhalbstündige sehr interessante und sachkundige Führung durch einen Mitarbeiter des Wasserwerkes.

Das Grundwasserwerk Colbitz wurde 1932 durch den Oberbürgermeister von Magdeburg Ernst Reuter eingeweiht. 1963 erfolgte die Inbetriebnahme der Anlage zur künstlichen Grundwasseranreicherung mit Ohrewasser. Seit 1968 kommt das Trinkwasser für Magdeburg und Umgebung durch die Erweiterung des Wasserwerkes ausschließlich vom Wasserwerk Colbitz, d.h. es wird seitdem kein Elbewasser, das im Sommer stark nach Chlor roch, mehr eingespeist. Das gewonnene Grundwasser ist keimfrei, lediglich Eisen und Mangan müssen herausgefiltert werden. An Hand von Schautafeln und durch Besichtigung der Kaskaden und der Filterhalle sowie der Betriebsüberwachung wurde uns alles anschaulich erklärt. Auch ein sicherer Blick durch die Glasscheibe auf das inzwischen 40 Jahre alte und drei Meter lange aus Mali stammende Krokodil Theophilia wurde uns ermöglicht. Zum Schluss konnte sich jeder von uns von der hervorragenden Qualität unseres Trinkwassers bei einem Becher frischgezapften Wassers überzeugen.

Nach dem Umsetzen der Autos zum „Waldgasthof Rabensol“ und der anschließenden Bananenpause begann unsere gemächliche ca. acht km lange Wanderung durch den Lindenwald, der der größte Europas ist. Die Linden zeigten ihr erstes zartes Grün und die zahlreichen Buschwindröschen blühten zwischen den noch lichten Bäumen. Inzwischen schien die Sonne und wärmte uns. Nach dem Lindenwaldrundweg gab es eine Pause an der siebenbeinigen „Spinne“, an der sich sieben Wege an einer Sitzgruppe treffen. Der Rest des Weges war bald geschafft. In Rabensol wurde auf der Terrasse gerade der Tisch gedeckt. Wir baten, draußen sitzen zu dürfen, um unseren Kaffee und Kuchen in der Frühlingssonne zu genießen. Der Gasthof wurde beim Besitzerwechsel der Colbitzer Brauerei ausgegliedert und steht zumVerkauf. Wann können wir dort wieder in froher Runde einkehren?

Text und Fotos: Elisabeth Pilz


Seniorenwanderung Biederitz

Sonnabend 7.00 Uhr der Wecker beendet die Nachtruhe. Also aufstehen und fertigmachen für die Seniorenwanderung im Januar. Gegen 10.00 Uhr am Parkplatz vor dem Herrenkrug-Hotel treffen sich dreizehn unverzagte Senioren zur Wanderung Herrenkrug-Biederitz-Herrenkrug. Das Thermometer zeigt heute früh minus 9 Grad Celsius, aber das tut der guten Laune keinen Abbruch.
Zunächst gehen wir durch den Herrenkrugpark zur Borussia-Gedenksäule. Sie wurde in Erinnerung an die Befreiung am 24.05.1814 von der Napoleonischen Herrschaft im Jahre 1866 errichtet. Leider fehlt die Borussia, die Ende des 2. Weltkrieges für Schiessübungen genutzt wurde und seitdem verschwunden ist. Nach einem kurzen Verweilen gehen wir zum Mittelweg, zwischen Elbe und Rennwiesen. Nach ca. einem Kilometer wurde der Querweg Richtung Biederitz erreicht. Von der Kreuzung ungefähr 150 m entfernt befindet sich ein kleiner Pavillon, der zu einer kurzen Verschnaufpause einlädt. Hier „vertreiben“ wir zwei nette Herren mit ihren Vierbeinern, zwei schwarze Großpudel, alle vier verabschieden sich mit einem freundlichen Hallo. Nach 10 min. verlassen auch wir diesen Ort und gehen weiter Richtung Ehlebrücke und Biederitz. Am Sportplatz des Biederitzer Tennisclubs erreichen wir den Ortsanfang, hier gibt es auch eine Gedenktafel an die nicht mehr vorhandene Biederitzer Radrennbahn. Zwischen Ortsanfang und den Gebäuden der Feuerwehr erinnert eine Tafel an die Relaisstation Nr. 13 der Telegrafenlinie Berlin – Koblenz. Auf dem Hügel sind heute nur noch ein paar Fundamentreste vorhanden, aber nicht mehr zu besichtigen. Vorbei an der Feuerwehr, dem Kindergarten „Zum Storchennest“ und dem Storchennest kommen wir zur Ortsmitte wo sich früher der Sommergarten von „Kaffee Krauter“ befand. Auf der Magdeburger Strasse geht es vorbei am Rat der Gemeinde, wo Hans noch schnell ein Foto von der Umgebungs-Karte von Biederitz macht, zur Schweinebrücke über die Ehle. Ab hier geht es durch den Biederitzer Busch und später entlang der Stallanlagen der Rennwiesen zurück zum Parkplatz am Herrenkrug.
Einige von uns beeilen sich um den Schienenersatzverkehr zu erreichen die anderen gehen zu ihren Fahrzeugen. An den Autos angelangt stellt jemand fest: es ist irgendwie wärmer geworden, ja das Thermometer zeigt jetzt minus 13 Grad. Eine tolle Winterwanderung ging nach etwas mehr als drei Stunden zu Ende.

Text: D. Hartmann, Fotos: H. Gropp

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Nikolauswanderung 7.12.2013

Schön, dass man sagen kann: „Alle Jahre wieder…“, kommt natürlich der Weihnachtsmann, nicht natürlich ist die wieder mit großem persönlichen Aufwand von Marschners vorbereitete und liebevoll durchgeführte und nun schon zur Tradition gewordene Nikolauswanderung in Friedrichsbrunn. Habt nochmals herzlichen Dank!
Die große Beteiligung auch in diesem Jahr zeugt vom großen Interesse und nicht nur die Veranstalter hatten mit Recht gefürchtete Zweifel, ob denn der, wenn auch schon etwas abgeschwächte, Orkan „Xaver“ es überhaupt zulassen würde, die Autofahrt in die Berge ohne Bedenken zu wagen. Alle waren zuversichtlich, und wie es sich dann herausstelle, wurde es auch eine der schönsten Winterwanderungen, die wir je zu diesem Anlass unternahmen. Zu Beginn wieder das angekündigte deftige Frühstück und dann lockte aber doch der herrliche Winterwald und das super Wanderwetter für den Drang ins Freie. Lutz kennt sich eben aus und findet immer wieder für uns einige unbekannte Wege, so dass die zwei Stunden bis zum Zwischenstopp zur „Zwischenmahlzeit“ in Marschners Wigwam sehr schnell vergingen.
Unterwegs waren wir z.T. auf dem historischen Grenzweg R4 mit dem Grenzstein von 1603 zwischen Anhalt und Braunschweig, an bekannten Teichen vorbei, z.B. dem Bergrat-Müller-Teich, wo bereits eine erste „Tankstelle“ stand und auf einem schönen Waldweg zur neu gestalteten Behausung Marschners. Dort hatte sich Anett auf die kleine Invasion der 40 Hungrigen bereits eingestellt, die Ausgabe der knusprig braun gebratenen Bratwürste klappte wie am Schnürchen. Die Kombination Bratwust mit Glühwein ist ein Gedicht!
Nach dem Rückweg zum Kurpark stand Kultur auf dem Programm. Die Interpretinnen von musikalischen Darbietungen haben sich in ihrem Können absolut weiter entwickelt. Leonie, Schifferklavier und Kim, Querflöte, boten anspruchsvolle Klassik aber auch Weihnachtslieder zum Mitsingen.
Dem ersten Teil einer Videoshow von der Wanderwoche in den Zillertaler Alpen folgte die unausbleibliche Kaffee- und Kuchen-Runde, natürlich mit hausgemachtem Stollen aus der Bäckerei Marschner. Nach dem zweiten Zillertalfilm und einer DIA-Show mit gleichem Inhalt verabschiedeten wir mit uns mit einem großen Dankeschön und dem Wunsch, es möge uns doch allen vergönnt sein, im nächsten Jahr die Tradition fortzusetzen!

Text und Fotos: H. Gropp