Archiv des Autors: Paul Hoffmann

Gletscher Kurs mit Großvenediger Besteigung

Hallo! Um meinen Interessen endlich das notwendige Fundament zu geben, plane ich ca. im Juni 2022 einen 4-tägigen Anfänger-Gletscher/Hochtourenkurs zu machen. Bei dem preiswerten beispielhaft ausgesuchten Angebot wäre die abschließende Besteigung die des Großvenediger. Notwendige Ausrüstung wird gestellt, eine gewisse Fitness jedoch benötigt. Vielleicht hast du ähnliche Gedanken oder planst bereits selbst? Gerne könnten direkt davor oder danach – wenn man schon vor Ort ist – noch andere Ziele angegangen werden.

Felix Gossert, 0176/45624482

Sarek Trekking 2022

Magst du die Berge als auch die Natur fernab der Zivilisation? Für nächstes Jahr suche ich einen oder mehrere abenteuerlustige Wanderpartner mit Kondition für Flussquerungen, Rentiere angucken und mehr. Bis jetzt grob geplant sind 18 Tage im Juli 2022, inkl. gemeinsamer An- und Abreise im Auto oder Zug, von Kvikkjokk bis Suorva oder auch ein Rundweg. Eigene entsprechende Ausrüstung wird benötigt, vieles kann geteilt werden. Ich habe Vorerfahrung und lerne dich gerne beim Klettern am Turm oder bei einer anderen Gelegenheit kennen.

Felix Gossert, 0176/45624482

Hoch hinaus…

Nach einigen alpinen 4000ern und „Anstiftung“ durch hoch- und weitgereiste Sektionsfreunde habe ich die Idee, Anfang 2022 einen Anden-Berg mit einer „6“ vorne anzugehen – diesmal nicht selbst organisiert, sondern mit einem erfahrenen Bergreiseanbieter. Und im Sommer ist dann vielleicht ein noch höher gestecktes Ziel drin? Beides braucht überdurchschnittliche Kondition und Erfahrung und eine gründliche Akklimatisation. Wer ähnliche Ambitionen hat, mag sich gern mit mir zusammentun. Große Vorhaben brauchen eine lange Vorplanung…

Paul Hoffmann, 0151-50709864

Neue Rubrik „Mitstreiter gesucht“

Um sich für geplante Touren abzustimmen und Gleichgesinnte zu finden, ist unser DAV-Stammtisch am besten geeignet (ab sofort wieder „live und in Farbe“ und nicht mehr online). Hier kann man bei Bier, Wein oder Saft Leute kennenlernen und erfährt über vergangene und zukünftige Bergfahrten. Darüberhinaus haben wir eine neue Rubrik auf dieser Homepage eingerichtet.

Abendrot in den Bergen

Alpenüberquerung 2022/23

Hallo!

Ich plane für das Jahr 2022 (etwa im Juli) Teil 1 der Alpenüberquerung von Garmisch nach Brescia. Teil 1 soll bis Schlanders gehen, Teil 2 ein Jahr später. Die Tour ist auf etwa 2 Wochen angelegt und durchaus konditionell anspruchsvoll, wenn auch nicht wirklich schwer. Ziel ist es, die gesamten Alpen nur zu Fuß, also ohne Hilfsmittel wie Seilbahnen, Busse o.ä. zu überqueren. Die Übernachtungen und die Verpflegung sind über die AV-Hütten (in seltenen Fällen auch Hotels oder Pensionen) geplant. Die einzelnen Etappen sollen vorher per GPS-Track auf ein GPS-Gerät geladen werden.

Bei Interesse bitte melden unter: ulf.oehlmann@freenet.de

Ulf Oehlmann

Coronavirus – aktuelle Informationen

Update 12.9.2021:

Liebe Sektionsmitglieder!

Die momentane Infektionslage erlaubt wieder Sport und Vereinsleben ohne Begrenzung oder Testpflicht.

Im Einzelnen:

  • Die Geschäftsstelle öffnet wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Bitte eigenen Mund-Nasen-Schutz mitbringen!
  • Die Jugend-Vollversammlung (geplant für den 27.11.20) wurde auf unbestimmte Zeit verschoben.
  • Der Stammtisch findet seit Juni wieder als Präsenzveranstaltung im Lokal „Moonlight“ statt.
  • Mitgliederversammlung und Sommerfest konnten unter Beachtung eigens erstellter Hygienekonzepte durchgeführt werden.
  • Die Aktivitäten unsere Sektionsgruppen sind dem Kalender dieser Homepage zu entnehmen.

Sobald neue Entwicklungen absehbar sind, werden wir an dieser Stelle darüber informieren.

Herzliche Grüße

Der Sektionsvorstand

im Aufstieg zum Brocken

Winterbrockenüberschreitung 2021 – ziemlich privat…

  1. Winter-Brockenüberschreitung

Am 21. Februar fand unsere 21. Winterbrockenüberschreitung pandemiebedingt nicht als Gemeinschaftstour statt. Den Termin musste ich leider absagen. Aber gegen eine Wanderung zu zweit sprach nichts. Also starteten Gabi und ich morgens wie üblich um 7:30 Uhr, allerdings nicht vom Treffpunkt, sondern direkt von zu Hause aus. Die Wetterprognose war vielversprechend, und ganz ohne diese Tour wollten wir das Wochenende nicht drinnen verbringen. Die Schneehöhe lag wegen der ergiebigen Schneefälle Anfang Februar teilweise noch bei deutlich über 1m. Bis zur Bremer Hütte gab es nur wenig komplett mit Schnee bedeckte Stellen. Der Schnee war durch die ungewöhnlich warme Lufttemperatur sehr matschig und die Füße fanden nicht immer eine feste Trittfläche. Teilweise hätte man im T-Shirt gehen können. Unsere Jacken verstauten wir zunächst im Rucksack. An der Bremer Hütte legten wir dann die Spikes an, um nicht ganz so herumzurutschen. Ein Gruppenfoto zu zweit wählten wir für dieses Jahr ab. Ich habe nur ein paar Landschaftsaufnahmen gemacht. An den  Hermannsklippen wollten wir die Jacken auch nicht mehr im Rucksack rumschleppen: Es wurde nun doch etwas frischer. Die schützenden Bäume ragten nur wenig über die Schneedecke, und der Wind kam besser durch.

Auf dem Brockengipfel angekommen, frischte der Wind noch einmal deutlich auf. Uns durchdrang eine unangenehme Kälte. Eine Einkehrmöglichkeit gab es in diesem Jahr nicht. Trotz des schönen Wetters waren nur wenige Wanderer unterwegs. Auch aus unserer Sektion haben wir am Gipfel und unterwegs ein paar Teilnehmer der letzten Jahre gesehen. Ein freundliches Hallo aus der Ferne, mehr ging leider nicht. Wir waren nicht die Einzigen, die sich die Tour nicht ganz entgehen lassen wollten. Vom Gipfel stiegen wir an der östlichen Seite im Windschatten ab. Ein Fehler, der uns etwas Zeit kostete. Den Weg konnte man nur erahnen. Die Schneedecke war auch nicht überall tragfähig. Dadurch brachen wir mehrfach bis weit über die Hüfte in den Schnee ein. Schneeschuhe hatten wir nicht dabei. Als wir dann endlich die Brockenstraße erreichten, konnten wir die Spikes ablegen. Der Straßenbelag zeigte sich schon komplett frei und trocken. Bis zum Gelben Brink ging es nun recht zügig voran. Dort legten wir unsere inzwischen wohlverdiente Mittagspause ein. Danach blieb uns noch ausreichend Zeit für die volle Runde. Wir stiegen also zu den Brockenkindern auf. Dann in Richtung Glashüttenweg endeten die Spuren mitten im Wald. Der Schnee trug auch nur teilweise und wir brachen wieder mehrfach ein. Wir rutschten teilweise sogar noch tiefer in den Schnee als am Gipfel. Die Wegfindung schien aussichtslos. Also den eigenen Spuren folgend reumütig zurück zum Gelben Brink. Der Versuch kostete uns mehr als eine Stunde. Es hätte alles gepasst, aber der Weg fehlte.  Für die Statistik also wieder nur ein Jahr mit „Kneifervariante“. Auf dem Weg vom Gelben Brink zur Bremer Hütte waren die Spikes mal wieder recht hilfreich. Die getretene Spur war teilweise recht schmal und der Schnee sehr sulzig. Ein Paar Stöcke nehme ich im nächsten Jahr bestimmt mit. Auf dem Rest der Strecke entlang der Ilse wurde es nun doch ein wenig kühler. Die Sonne kam nicht mehr bis ins Tal.  Nach neun Stunden und knapp 26 km erreichten wir den Wanderparkplatz im Ilsetal. Nach der Winterpause war es die erste größere Tour für uns. Zufrieden traten wir die Heimfahrt an.

Ich hoffe auf eine „normale“  Winterbrockenüberschreitung 2022 mit wieder mehr als nur 2 Teilnehmern. Also dann bis spätestens zur 22. Winterbrockentour am 20. Februar 2022. Ich habe sicher nicht alle Wanderer unserer Sektion gesehen, die sich trotz Absage der Tour allein oder in Familiengruppen auf den Weg gemacht. Wir haben unsere Tradition auch unter Pandemiebedingungen aufrechterhalten.

Ich bitte alle Wanderer, die sich auch auf den Weg zum Brockengipfel gemacht haben, mir eine kurze Mail für unsere Statistik zu schreiben.

Gabi und Uli Hoeding