Südharzwanderung  | © DAV Magdeburg

Aussichtsreicher Südharz

Viele Aussichtspunkte und Stempel für die Wandernadel

08.08.2026

Wanderung auf schmalen und steilen Wegen bei Ilfeld

Pünktlich am 8.08. um 8:00 Uhr trafen wir uns am Parkplatz Dodendorfer Straße. Auch nach der obligatorischen Wartezeit waren wir immer noch zu Fünft. Also in ein Auto einsortiert und ab nach Ilfeld, den Startpunkt der Wanderung. Vor Ort erweitert sich die Gruppe auf sieben Teilnehmer. Wie angekündigt ging es auf schmalen, steileren Wegen über den Aussichtspunkt Gänseschnabel zu unserem ersten Ziel, der Ilfelder Wetterfahne. Neben der schönen Aussicht gab es als Lohn den Stempel 95 der Harzer Wandernadel. Der weitere Weg führte uns mit gemäßigteren Steigungen durch wunderschönen Mischwald und bot damit ausreichend Schatten. Über die Bielsteine erreichten wir den nächsten Punkt, den Poppenberg. Die 600 m des Berges werden noch durch den Poppenbergturm um 33,5 m erhöht. Von dort hatten wir einen wunderbaren 360° Rundblick mit Aussicht u.a. zu Brocken, Josephskreuz und Kyffhäuser. Die Waldschäden sind hier weniger wahrnehmbar wie zum Beispiel am Brocken. Nach einer Stärkung und dem Stempel Nummer 92 ging es weiter über den Aussichtspunkt Brockenblick zum Dreitälerblick. Dieser machte seinem Namen alle Ehre. Bevor es weiterging wurde das Stempelheft mit dem Stempel Nummer 93 ergänzt. Auf schmalen, an steilen Hängen verlaufenden Wegen ging es stetig bergab. Unser Ziel war jetzt der Haltepunkt Netzkater. Dort wollten wir gern einkehren, aber wie befürchtet war die Lokalität geschlossen. Also ein Stück den Schienen der Harzequerbahn gefolgt und dann entlang der Bere durch das Ilfelder Tal zurück zum Wanderparkplatz. Um doch noch zu einer Einkehr zu kommen entschlossen wir uns einen Abstecher über Sophienhof zu machen und uns im örtlichen Brauhaus zu stärken. Als Nebeneffekt gab es an der Ziegenalm Stempel Nummer 97. Aufgrund des hochsommerlichen Wetters haben wir den Falkenstein dieses Mal nicht besucht und dadurch die Strecke auf 13,5 km verkürzt. Hierfür haben wir uns 5 1/2 Stunden Zeit genommen. Auch die vielen Brombeeren waren wegen der Trockenheit leider sehr klein aber lecker. Es war eine gelungene Wanderung mit vielen Pausen in der malerisch schönen Umgebung des Südharzes mit prächtigen Laub- und Nadelwäldern. Vielen Dank an Uli für die Organisation und Durchführung der Wanderung.

Astrid